Thursday, July 29, 2004

Flieger hatte Verspätung

Liebe Zenride "Fans"

Heute morgen um 06.30 hat uns die Nachricht erreicht, dass unsere Zenrider noch unfreiwillig einen Tag dranhängen. Der Flieger aus SF hatte in Philadelphia Verspätung und das Flugzeug nach München war zum Landezeitpunkt schon abgeflogen. Ich soll euch allen also auf diesem Wege mitteilen, dass heute Abend leider keine Ankunftsparty im Mo steigen kann, weil die VIP´s erst morgen um 10.30 mit einer Maschine später in München landen. Bei weiteren Fragen zu eventuellen Ankunfttreffen bitte sich mit mir (surf@zenride.com/) in Verbindung setzen, ich werd diese morgen höchstpersonlich den beiden VIP´s übergeben.
Allen noch einen angenehmen Tag.

Franz Schabmüller jun.

Tuesday, July 27, 2004

Last Day in San Francisco - July 27th

We startet with an american breakfast and then prepared to do the last things we had to do in SF. We removed all our personal things from the saddlebags of our Harleys. After that, we startet to find the hotel, where Mark Richardson will stay at his birthday on the 30th of July. As we promised, we dropped a bottle of red wine there. After that we startet over to the old ZenCenter of SF. That's the place, where Chris was shot. We were invited for lunch there and everybody wanted to hear our stories about the ZENRIDE. It was a quiet place (especially on the roof) where we had time to remind on all those great things which happened to us the last four weeks.

Thank you very much for the invitation and the hospitality at your ZenCenter. We enjoyed it with a tear in our eyes, because this was the last step on our Pirsig-Trip.

We dropped the bike off at Eaglerider in Bryant Street, took a beer and chattet with the guys there. It was a pleasure talking to them and at last they ordered a cab for our trip back to the hotel. We are now cowboys without horses, but we want to mention, that we will write further on in our diary. We also will answer questions about our trip when we are back home in Germany.

Nach unserem Besuch im ZenCenter haben wir auch noch einen Bekannten von Gregor besucht, der einen irren Laden in San Francisco betreibt. Fuer Schauspielerinnen, Schauspieler, Buehnenstars, Transvestiten, Prostituierte und heisse Jungs wird hier jedes nur moegliche Outfit gefertigt und verkauft. Ganz Amerika kauft hier ein, um sich in Szene zu setzen. Ein lustiges, quirliges, interessantes Volk schwirrt hier permanent durch den Laden, in dem es praktisch nichts zum Anziehen gibt, was es nicht gibt. Falls doch, so wird es auf Bestellung geschneidert!

Als wir unsere Bikes abgeben kommt Wehmut auf, aber die Jungs von Eaglerider helfen uns mit einem Bier. Wir schauen noch einmal auf den Tacho: Es sind ueber 4500 Meilen geworden! Zurueck im Hotel machen wir uns ein letztes Mal auf, um Souvenirs einzukaufen und packen dann unsere Klamotten. Wir muessen morgen sehr frueh raus, denn um 7 Uhr wartet schon der Chauffeur auf uns.

Und dann geht es ab nach Germany, back home ....



Zwei Zenrider vor und auf dem ZenCenter in San Francisco

Shopping in San Francisco - July 26th

Today we switched over from the Holiday Inn Express to the Hyatt across the street, which we booked in Germany for the last two days of our USA-holiday. Franz and Greg rode out for a shopping ride through San Francisco. In the late afternoon they tried to find a very, very small road in Ross (north of SF). At last they succeeded. And the donation for theses efforts was a great BBQ at Carroll and George Yandell's house which we really enjoyed. Thank you very much for the hot and delicious stuff, you offered us and for the time you spent listening to our roadstories. It was a foggy trip outside and it was much foggier when we went back. But we found the Golden Gate Bridge and finally we reached our hotel to have some beer.

Heute war Einkaufsbummel angesagt, und einige gute Ergebnisse konnten wir uns gegenseitig praesentieren, als wir uns gegen halb fuenf Uhr Nachmittag wieder trafen. Der Ausflug zu den Freunden von Detlev Jungfleisch war die Suche nach der Adresse und eine Reise ueber die stuermische, neblige SF-Bay wert. Wir hatten schoene Gespraeche und ein wundervolles Abendessen. Gegen halb elf waren wir gerade noch rechtzeitig wieder zurueck im Hotel, um zwei schnelle Bierchen zu kippen. Danach gingen die Lichter aus. Nur der Internet-Rechner leuchtet noch. Aber nicht mehr lange. Irgendwann muessen auch wir ins Bett. Jetzt!



The Yandell Family with Zenrider Franz

Monday, July 26, 2004

Birthday in San Francisco - July 26th

Liebe Zenride-Leser,

was war das fuer ein Tag heute! Ganz anders als all die anderen Geburtstage vorher (die ich auch nicht missen moechte, speziell meinen 40ten und 49ten. Ausnahmsweise ist dies jetzt mein (Franz) persoenlicher Beitrag und nicht der von Gregor und mir. Aber am Geburtstag muss man halt mal eine Ausnahme machen.

Von der Flut an Glueckwuensche war ich heute wirklich ueberwaeltigt! Es ist schoen zu wissen, dass es viele Menschen gibt, die mit so einem wie mir auch noch die naechsten Jahre auskommen wollen. Vielen Dank fuer all die lieben Gaestebucheintraege, Mails, Telefonanrufe (erfolgreiche und nicht erfolgreiche) und natuerlich fuer all die gekauften Meilen, die fuer unsere Spendenaktion gestiftet wurden! Gedichte wurden ausgegraben, neu erfunden, Lieder getextet, fiktive Interviewtermine erfunden (Thanks a lot to Hoelzl Top Events) und selbst ein neues Visierputztuch wurde bis in die Staaten transportiert (Damenstring in flieder (neu), Groesse 44, als Ersatz fuer den alten Unterhosenlappen in meinem Tankrucksack!). Dass Du, Barbara, Dir auch noch die Muehe gemacht hast, einen Ersatz fuer mein heissgeliebtes Mittagsschlafkissen (23 Jahre altes Geschenk von Sieglinde Ritzer) anzufertigen, hat mich sehr ueberrascht. Wann hast Du es gemacht? Das musst Du irgendwie gezaubert haben!
Und Mutz hat sich wieder einmal selbst uebertroffen: eine Schabmueller-Glocke schlaegt bereits in einer Kapelle bei Haidmuehle im Bayerwald, und jetzt schlaegt noch eine Glocke in Oberau in der Wildschoenau. Mit mir werden sich sicher auch die Wildschoenauer freuen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Danke, Mutz!

Thanks a lot to everybody I met here in the States who allowed me chatting with them. I enoyed it so much in La Crosse, Minneapolis, Oakes, Bowman, Miles City, Bozeman, Red Lodge, Cooke City, Missoula, at Glacier Park, at Crater Lake, in Kooskia, Grangeville and at least in San Francisco (especially in Ross!). Thanks to everybody for the birthday greetings, for your diary posts and for all that time you spent with Greg and me! Thanks for the hospitality I could find everywhere. Thank you very, very much!

Nun ist mein Geburtstag auch in Amerika vorbei! Es hat Mitternacht geschlagen, die Kneipen haben schon seit mindestens einer Stunde geschlossen und ich bin jetzt wirklich 50! Viel Schadenfreude kommt da auf bei den Freunden, aber ich freue mich einfach nur, dass es mich immer noch gibt, und ich glaube fast, ich werde mit jedem Jahr ein bisschen juenger ;-)

Danke noch einmal an alle, die - in welcher Weise auch immer - heute an mich gedacht haben. Es hat mir sehr viel Freude bereitet!

Alles alles Gute !!

Lieber Franz, Lieber Papa

Zu Deinem heutigen 50. Geburtstag gratulieren wir Dir auf´s Herzlichste.
Genieße die letzten Tage in San Francisco und feiere ausgiebig

Alles Gute von
Barbara, Franz jun., Andrea und Monika




Herzlichen Glückwunsch zum 50.

Lieber Franz,
Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag. Das Glöckerl auf euerem Flatschnerhof soll Dir noch ungezählte gesunde und glückliche Jahre mit Deiner Familie einläuten.
Bis zum Wiedersehen liebe Grüße auch an Gregor

Deine Mutz



Der Glockenstuhl in der Wildschönau, Oberau 19

Sunday, July 25, 2004

Leisure Day in S.F. - July 25th

Manche koennen es tatsaechlich nicht erwarten, dass ihr Chef, Vater, Bruder, Feund 50 wird. Aber Franz hat heute am 25. Juli den Tag noch einmal als 49-jaehriger richtig genossen. Nach einem ausgedehnten Morgenspaziergang (Coit Tower, Chinatown, italienisches Viertel etc.) zusammen mit Gregor haben Sie es sich erst einmal richtig gemuetlich gemacht. Erst ein Mittagsschlaefchen und danach dann ein (werbefreier!) Fernsehfilm (My Big Fat Greek Wedding). Spaeter noch ein kleines Abendessen bei Hooters (das ist das Lokal mit den Hot-Pants-T-Shirt-Push-Up-Bedienungen), dazu einige kleine Miller Genuine Draft und spaeter noch einen doppelten Espresso. Und jetzt ist es immer noch noch nicht Mitternacht und Franz immer noch 49!

Auf unseren Harleys haben wir heute keine Meile gefahren. Aber morgen werden wir noch Feunde von Detlev Jungfleisch (many greetings to the springbock connection!) in Ross noerdlich von San Francisco besuchen. Ein paar Meilen werden es also noch werden.

We had a leisure day today! We didn't drive any mile with our Harleys but spent a lot of time, wandering around in San Francisco. The weather is not too good. But not all the states can be as good as the Dakotas, Wyoming, Idaho, Oregon and Montana.

Saturday, July 24, 2004

We did it !!! - July 24th

We got up at nine a clock in Ukiah, had breakfast and left on Hwy 101 South at 11 pm. The sun was shining so bright that we could ride without our jackets. The Freeway brought us through lovely vineyards and smooth mountains. But the sky scattered more and more and at the next gas station we filled up our tanks and decided to put the jackets on. Once again, that was a good decision. The air became more and more fresh and more and more fog could be seen on top of the hills. We left the Freeway for a good pasta lunch at Sausalito and then went on the Freeway again and drove over the Golden Gate Bridge. What a feeling! Although we had a lot of fog (as usual in SF), we enjoyed it very much. But we are not used anymore to those crowded roads, that horrible traffic and to have so many people around us like at
Fisherman's Wharf. But finally - WE DID IT! We well remember the words on the homepage of Gary Wegner "Only Pirsig could do that!". Gary, you have to actualize your website! Franz Schabmueller and Gregor Schleicher, as well, did that trip in 2004 (50 years after Rock'n Roll and Franz were born and 30 years after the first issue of the book "Zen And The Art Of Motorcycle Maintenance"). And we are very, very happy about that!
"Don't forget your dreams" Ziolkowski said, when he startet to create the monument of Crazy Horse. We did not forget the dream of repeating the ZMM-journey on a motorcycle. And now the dream has become true.

Wir haben es wirklich geschafft! Wir sind hier in San Francisco und haben gluecklicherweise auch noch ein Zimmer bekommen. Schliesslich ist heute Samstag, und in unserem gebuchten Hotel koennen wir nicht frueher einchecken, weil dort zwei grosse Hochzeiten stattfinden. Letztendlich haben wir gegenueber noch ein Hotel gefunden, zwar nur mit Kingsizebed (Doppelbett) und nicht mit zwei Queeensize (frz. Betten) wie sonst immer. Aber in der ersten Nacht hatten wir das ja auch schon, und es gab keine Probleme.
San Francisco ist nicht die Stadt am Meer, die man sich gemeinhin vorstellt. Die Skyline ist zwar super, aber das Wetter koennte auch von Ingolstadt sein. Nebelig, bewoelkt, teilweise auch recht frisch. Manchmal kommen einige Sonnenstrahlen durch, und in so einem Moment haben wir gerade am Pier 39 im 1. Stock einen guten Capuccino und Sparkling Water genossen.
An die vielen Leute hier gewoehnen wir uns nur schwer. Wir kommen uns ein bisschen vor wie "Crocodile Dundee" bei seinem Besuch in New York. Die Leute sehen anders aus hier. Verstaendlich, sind doch viele von ihnen (die meisten?) Touristen. Trotz allem haben wir uns in den Trubel um Fisherman's Wharf gestuerzt und die typischen Laeden abgeklappert. Mit unserer Ankunft in San Francisco ist auch wieder ein Stueck Ernuechterung gekommen. Das wahre Leben findet auf dem Lande statt, aber das Geld wird eben in den Staedten verdient. Schoen, wenn man einen Fluchtort besitzt - sei es in der Wildschoenau oder in Campagnola!

Keine Angst, wir sind zwar am Ende unserer Reise angekommen, aber erst am Dienstag geben wir unsere Harleys ab, und so werden wir auch weiterhin berichten, was wir so erleben. Bis wir in den Flieger steigen! Und danach werden wir auch noch zur Verfuegung stehen fuer Fragen ueber unsere Tour, fuer Tips oder auch nur mit unserem Gaestebuch. Auch der Meilenverkauf geht noch weiter. Wie lange? We'll see!



Golden Gate Bridge im Nebel mit 49-jaehrigen Motorradfahrer


San Francisco/Fisherman's Wharf: Mr. Beautiful at Pier 39 with Island Restaurant & Lighthouse (dieses Lokal ist ein Motorboot mit ueberdimensioniertem Aussenborder und Faehrschiffschuttle) and Alcatraz Island in the background

Friday, July 23, 2004

Climax of the book at Caspar - July 23rd

The weather was foggy again and we decided to have a good breakfast first. At 11 am we left Eureka/CA on the Hwy 101 South. The ride was not to bad, but there was a lot of traffic and the street again was not in a pretty good condition. But by the time the temperature increased while riding more and more away from the coast. About 1 pm we left the Hwy 101 and reached Leggett. It was right in time when we met the gas station because of the lights of our fuellamps. We put 4.5 gallons in each tank. This was the highest volume we've ever got. After a short visit in a nearby restaurant, we decided to visit the Drive-Thru-Tree, where we took a picture and  saw the little duck-lake, which Pirsig  descrisbes in his book.
Furtheron we had a very beautiful bikeride throug the redwoods down to the Ocean. Winding, narrow roads with sequoia-roofs above us. Marvellous!
But when we reached the Pacific, the weather  became foggy and cold again. At least there was a very nice overlook and we enjoyed these moments of resting upon a cliff very much.
Along the oceanshore we went to Caspar to meet the place, where Pirsig set the climax of the book. It was not easy to find, but the satellitephoto, which Gary Wegner gave us, helped us finding the exact point. At the signpost of Point Cabrillo and South Caspar we posted our orange "ZENRIDE 2004"-sticker. So Mark will easily find that important point. But watchout, the cliff there are. We left there on  Hwy 1 southbound to Mendocino straight into the country via Compche to Ukiah. The one-hour ride was one of the finest, difficultiest and most-various we had within the last days. Narrow roads with heavy bumpers, winding, climbing and going down again and up again all the time. We did a hot ride and when we reached Ukiah also the weather perfectly warm and dry again.
We decided to stay here for the night and go to San Francisco tomorrow or the day after tomorrow ;-)

Wir haben heute morgen keinen Joint geraucht, obwohl es wieder kalt und nebelig war. Vielmehr haben wir nach unserem Fruehstuck Eureka schnellstmoeglich verlassen, um auf dem Hwy 101 Richtung Sueden zu kommen. Bis Leggett waren wir ganz flott unterwegs und auch die Temperaturen hatten sich zwischenzeitlich verbessert.
Nach einem Tankstopp und einem Mittagessen (gestern Abend gab es nur einen Muesliriegel) fuhren wir eine 25 Meilen lange Bergstrasse hinab zum Meer. Wir haben die Harleys richtig eingeschwungen bis die Trittblecher kratzten. Natuerlich war es am Pazifik wieder nebelig und frisch. Aber der Ausblick entschaedigte das unwirtliche Wetter. Die Freude ueber die schoene Landschaft wird inzwischen allerdings etwas getruebt durch die staerker werdende Erkenntnis ueber das baldige Ende unserer "Once-In-Your-Life-Tour".
Ruhig und gelassen fuhren wir nun den Hwy 1 nach Sueden und erreichten nach Fort Bragg bald auch Caspar und die entsprechende Klippe, auf der Robert Pirsig als Hoehepunkt seines Buches einen erhellenden Dialog mit seinem Sohn Chris schildert. Wir bringen einen original Nina-Schiller-Aufkleber "ZENRIDE 2004" in orange genau an dem Strassenschild an, das neben der Klippe steht. Es ist ein erhabenes Gefuehl, es bis hierher geschafft zu haben. Wir sind zufrieden mit uns selbst und der Welt.

Nachdem wir wieder auf dem Hwy 1 Richtung Sueden unterwegs sind, erreichen wir bald Mendocino, wo Gregor unbedingt von sich und dem Ortsschild ein Foto haben will. Aber auch das erledigen wir "Auf der (verkehrsreichen) Strasse nach Mendocino" erfolgreich. Dann kommt ein ganz heisser Ritt wieder ins Landesinnere auf nicht gerade guten (alte Penserjoch-Qualitaet) und sehr engen Strassen mit permanenten Zwielicht, weil die Baueme meist ueber der Strasse ein Dach bilden. Am Gipfel blicken wir zufrieden hinab ins Tal, wo bereits der Weinbau beginnt, der weiter suedlich im Napa- und Sonoma-Valley seinen Hoehepunkt findet. Ob wir da noch hinfahren, haben wir allerdings noch nicht entschieden. Wir bleiben heute erst einmal in Ukiah, pflegen unsere Website, checken unsere Mails und essen ein gepflegtes Steak. 

 
 
Drive-Thru-Tree bei Leggett/CA

 
ZENRIDE 2004 - Aufkleber am Climax-Point in Caspar/CA

 
Da strahlt der Gregor auf der Strasse nach Mendocino!

 
Strasse von Mendocino nach Ukiah / CA / Winding roads forever!


Thursday, July 22, 2004

Cold California - July 22th

In our motel at Grants Pass we had a very good business center, which we could use 24 hours a day. So Greg bought a damaged computer item and then we again were able to put new pictures on our website. We checked out at noon. The weather was pretty sunny, so that we left Grants Pass without wearing jackets or gloves. After some miles going up the hills, the traffic became less crowded, and so we had quite a good ride through dark green woods and rough canyons. We felt coming more and more deeper and nearer to the sea. Redwoods could finally be seen on both sides of our way. After having 90*F in Grants Pass we were no more used to those lower temperatures, and when we arrived Crescent City/CA, we had to put our jackets on. It was 2 pm, but the sun had no chance against that mighty, misty fog, coming from the Pacific Ocean. And this wet fog still was with us when we arrived Eureka in the late afternoon. What happy, sunny, lonesome days we have had in the Dakotas, in Montana, Wyoming  and in Idaho! And now: foggy, cold weather and bumper roads in California!

War das noch ein Sonnenschein heute morgen!. Ueber 30*C hatten wir bei unserer Abfahrt, und das blieb auch fast zwei Stunden so. Bald ging es jedoch immer mehr abwaerts und die Baeume der Tannenwaelder brachten zunaechst eine erfrischende Kuehle, spaeter dann wurden die Baeume groesser auf dem Redwood Highway und die Schatten so frisch, dass sich uns die Haare aufstellten wegen der ungewohnt niedrigen Temperaturen. Wir hofften, bald das Meer zu sehen, aber wir mussten in Crescent City an der Tankstelle erst einmal die Jacken wieder anziehen, so nebelig und kalt war es innerhalb von einer Viertelstunde geworden. Erst als wir bis an den Pebble Beach fuhren konnten wir den Pazifik endlich betrachten. Er schaute traurig aus im Nebel, und die vielen Felsen blitzten nicht im Sonnenlicht, sondern lagen dunkel und still im Wasser. Auch bei uns kam ein bisschen Traurigkeit auf. Schliesslich sind wir seit drei Wochen westwaerts gefahren, und nun geht es in dieser Richtung nicht mehr weiter.
Wir fahren nach einer Mittagspause beim Mexikaner weiter auf unserer Pirsig-Route nach Sueden auf dem Hwy 101. Die Strassen sind nicht besonders gut. Es gibt viele Schlagloecher, Bodenwellen, Quer- und Laengsrillen sowie viele dieser verdammten schmalen, langen Bitumenstreifen. Bei der feuchten Kaelte macht das Fahren keinen besonderen Spass sondern strengt vielmehr sehr an. So sehr, dass wir in Orick noch einmal eine Kaffepause machen, um uns zu erholen.
Es ist schon verrueckt: Auf Gletscherhoehe hatten wir mitten im Schnee die herrlichsten T-Shirt-Temperaturen und hier auf Meereshoehe fuehlen wir uns wie auf dem Timmelsjoch. Da verzichtet man gern auf einen Waldspaziergang in die Redwoods (zumal man wegen des Nebels sowieso nur einen kleinen Teil der wirklichen Groesse erkennen kann).
Wir sind nun in Eureka angekommen und ueberlegen gerade, ob wir morgen schon nach San Francisco fahren oder noch eine Zwischenstation machen sollen. Mal sehen, was der naechste Tag bringt. Dann werden wir uns entscheiden.

Beim Strassenschild "Welcome to California" hat unser Meilenzaehler genau 4.000 angezeigt. Ein paar hundert werden bis zum Schluss unserer Reise wohl noch dazukommen. Nicht nur der Meilenzaehler, auch der Bart von Gregor hat sich veraendert. Er hat ihn gestern wieder auf "Null" gestellt. Hoffentlich bereut er es im kalten Kalifornien nicht! Franz denkt immer noch darueber nach, wer mit ihm in die Alpen faehrt. Und beide moechten sich ganz besonders bei den alten und neuen Spendern recht herzlich bedanken. Gregor ist schon gespannt, ob jemand mit ihm mitfahren moechte. Irgendein "Laestermaul" wird sich bestimmt finden ;-)

Die Motorradfahrer in den USA gruessen sich uebrigens auch, was besonders auf langen, einsamen Strecken ein heimatliches Gefuehl erzeugt. Auch ins Gespraech kommt man unter Bikern immer sehr schnell, egal ob langbaertiger Hippie-Rider mit Lederchaps ueber den Jeans oder pensionierter Feuerwehrmann im BMW-Outfit. Die BMWs werden hier uebrigens "Beamer" genannt, wovon wir auch nicht wenige gesehen haben. Offroadfreunde haetten in den Staaten uebrigens ihre wahre Freude. Fast ueberall (auch auf Wald- und Forstwegen) darf man hier rumduesen. Es muss also nicht immer Italien, Slowenien oder die Tuerkei sein!

Jetzt hoffen wir mal, dass morgen die Sonne wieder scheint. Sonst hilft nur noch "Morgens ein Joint und der Tag ist dein Freund" :-)

 

Wednesday, July 21, 2004

Fog, Snow, Sun - New Climax at Crater Lake - July 21st

The weather was foggy, when we looked outside from our rooms at "The Highlander Motel" in La Pine (52 USD/room). We decided to wait till the sun comes out. Meanwhile we had breakfast with a real good cappucino next door to our motel. We left La Pine at 10 am and had a boring ride southward on a strictly non-winding, crowded road. After half an hour we had our first curve when we took the highway-exit to Crater Lake. We still had a non-winding-road for the next 15 minutes, but the traffic became less and the air was more refreshing because of the woods beside the street. And then we entered the Crater Lake Park!
What a lovely ride! What marvellous sights! All the time we had the sun with us and the snow next to us in the high desert area. All around we looked at glaciers and rocks and sand and at least - into the Crater Lake. What a view!  Of course, we met riders there, who have read ZMM. We had a long and interesting discussion with a guy from Israel, named Amir, who rode a BMW 1150 GS. And the guy with him promised to read this book because of our interesting and exciting chat (One more firefighter with an IAFF-plate on his bike! You remeber the black guy Anthony at La Crosse?). Unfortunately the Pirsig-route took us back to the crowded highway south with the destination Klamath Falls. And also the further trip to Grants Pass/OR, where we are spending the coming night, was not worth to tell more about that. But after a climax like Crater Lake, every road would have difficulties in topping that.

Der Meilenverkauf hat sich praechtig entwickelt. Und wir kennen den Gewinner schon. Aber dazu spaeter. Wichtiger ist, dass die 60er den Bayern 'mal wieder gezeigt haben, was eine Harke ist. Darueber freut man sich sogar in Amerika :-)

Der heutige Tag brachte einen einzigen, dafuer aber umso imposanteren Hoehepunkt mit sich. Bei 70*F gestartet, zogen wir bei zunehmendem Sonnenschein unsere Jacken aus und fuhren Richtung Crater Lake. In T-Shirts standen wir in den Schneefeldern bei ca. 85*F und schauten auf die umliegenden, schneebedeckten Dreitausender und hinunter in den Crater Lake (auf ca. 2000 m Hoehe und ca. 600 m tief). Wir konnten uns nicht satt sehen an dem dunklen Koenigsblau, in dem sich die schneebedeckten Berge spiegelten. Wir dachten immer, der Gardasee waere schon tief und blau, aber Crater Lake bringt das Doppelte! Wer hier nicht war, der hat von Amerika einen Hoehepunkt noch nicht gesehen!

Der Rest des Tages war nicht so aufregend. Sicher, wir fuhren durch interessante Hochmoore, durch High Deserts und durch ewige Waelder. Aber Crater Lake war einfach zu gigantisch und uebertraf alles andere. Nur die Temperaturen hatten ihren Hoehepunkt noch nicht erreicht. 109*F war heute das Maximum! In Grants Pass verbringen wir nun die Nacht nach fast 4.000 Meilen Motorradritt quer durch die Staaten. Erst im dritten Motel hatten wir die Moeglichkleit, ein Internet zu benutzen. Aber was tun wir nicht alles fuer unsere Leser ;-)

Ja, und nun die grosse Aufloesung i.S. 500te Meile. Gewonnen hat:

die ZBG-Mannschaft!!!

Gratulation! Franz ist schon sehr gespannt, wer von dieser Mannschaft mit ihm in die Alpen faehrt. Der/die Teilnehmer/in sollte sich moeglichst bald melden, damit der Ausflug noch dieses Jahr geplant werden und ueber die Buehne gehen kann. Also schnell melden (Die Mailadresse ist auf unsere Website). Eines ist allerdings klar: es wird nicht geraucht (hoechstens ein Zigarillo ;-))



Tuesday, July 20, 2004

South of Bend / Oregon - July 20th

We left Baker city at 10 am and then went on Pirsig's traps westward. It was an interesting ride, always up and down and one curve following the other. That winding road brought us to desert-looking hills and to small, green valleys. Sometimes we rode our Harleys through canyons and often we saw the snow on the top of the over 9.000 ft.-high mountains far away. It was actually not too hot today, only about 80*F. So the ride was quite comfortable. Nearly the whole day we only passed some small, old-fashioned looking villages and towns till we reached Bend/OR. Roundabout 20 miles south, we are staying overnight and dreaming about our destinations tomorrow: Crater Lake and Klamath Falls. We are longing for having these lonesome roads back, which we had until we reached Bend. We are definitely no more used to such crowded traffic city-highways.
 
Nachdem wir gestern Nachmittag den fehlenden Schlaf der vergangenen Nacht nachgeholt hatten, sind wir noch einmal in des Restaurant "The Sunridge" unseres Hotels gegangen. Karl, Sheila und Deborah winkten uns an ihren Tisch, wo wir noch ein praechtiges Abendessen einnahmen (Gregor: Primerib; Franz: Chicken), zu dem wir letztendlich vom Hausherren eingeladen wurden. Nach einigen Bier beschlossen wir den gestrigen Abend jedoch fruehzeitig, um fuer den heutigen Tag gut geruestet zu sein.
 
Thank you very much for all of your services (free hottub, free dinner, free beer, free cab) and for staying with us in these exciting hours. It was a great pleasure for us meeting you all. Take care and have fun Karl, Sheila, Deborah and Jay!
 
Gegen 10 Uhr sassen wir auf unseren Bikes und erlebten wieder einmal tolle Landschaften, viele Kurven und ein staendiges Auf und Ab. Vom Hotel in Baker City aus konnten wir den Schnee auf den Berggipfeln sehen, obwohl wir praktisch in der Wueste standen. Oft wechselte die Landschaft heute. Wuestenhuegel loesten gruene, schmale Taeler ab, und spaeter gab es auch schoene Fahrten durch ausgedehnte Waelder. Bald darauf fuhren wir wieder durch enge Schluchten und Canyons, und vorbei an Staudaemmen und Seen. Am spaeten Nachmittag erreichten wir Bend und damit den typischen Grossstadtverkehr. Das sind wir nicht mehr gewohnt, und wir entscheiden uns - entgegen unserer urspruenglichen Planung -  gleich noch ein bisschen weiter auf unserer Pirsig-Route in den Sueden zu fahren. Wir uebernachten hier in der Pampa und haben aber trotzdem einen Internetzugang gefunden. Fuer unsere Freunde tun wir eben alles, wir erobern auch die Privatbueros von Motelbesitzern ;-)
Und das alles auch noch nach 320 Meilen Motorradtour! Aber wir wissen ja, dass unsere Stammleser enttauescht waeren, wuerden sie am Morgen nichts Neues von uns hoeren. Und wir freuen uns ueber jede einzelne Reaktion in unserem Gaestebuch! Die ganze Nacht raetseln wir, wer was auf unseren Bericht schreiben wuerde (Traudes Beitrag haben wir fast genauso erwartet, wie er geschrieben wurde). Jedem, der hier nur anonym mitliest, ohne sich einzutragen, dem raten wir, dies schnellstens zu tun. Anderenfalls werden wir die Gruende (und Hintergruende) dafuer hier veroeffentlichen ;-)
 
Der Meilenverkauf macht gute Fortschritte. Und Franz ist schon sehr gespannt, wer unbedingt mit ihm und seiner BMW in die Alpen will. Aber natuerlich freut er sich ebenso auf einen Abend im MO-Biergarten, falls der/die Gewinner/in dies vorzieht!



Monday, July 19, 2004

Leisure Day after a Hard Night - July 19th

We don't ride our Harleys today. We are just having a day off to relax and to check our mails and our website. The weather is cloudy with thunderstorms and actually we feel having decided well to stay another day here in Baker City.
 
We did not hear anything about Mark Richardson the last days, but he wanted to leave Minneapolis today. We wish you, Mark, always a safe ride and enough gallons in your tank. We hope, that you will have good and interesting experiences with your ZENRIDE II.
 
Um neun Uhr klopft das Zimmermaedchen, und wir entscheiden uns sofort dafuer, nach dieser harten Nacht zwar aufzustehen, aber nicht weiterzufahren. Wir genehmigen uns ein ausgiebiges Fruehstueck (Franz: Chicken Steak with two eggs (sunny side up), buttered toast and hashbrowns / Greg: Sirloin Steak also with two eggs, toast and haschbrowns) und verlaengern dann unseren Aufenthalt hier. Sarah leiht uns wieder ihren privaten Laptop, und so koennen wir ausgiebig unsere Website pflegen. Es ist bewoelkt heute, und ab und zu ziehen Sommergewitter vorueber. Sheila freut sich, dass wir noch eine Nacht in ihrem Hotel bleiben. Und wir freuen uns, heute nicht fahren zu muessen.

SPECIAL OFFER NOW: Der Meilenverkauf macht gute Fortschritte, und unser Webmaster meinte, wir sollten uns fuer die 500te Meile etwas Besonderes ueberlegen. AND HERE IT IS:
 
Wer die 500te Meile kauft, der erhaelt ein Motorradwochenende mit dem Zenrider Franz in die Alpen. Alternativ gibt es einen freien Begruessungsabend (inklusive Schampus) am 29.7.2004 im  Biergarten des MO in Ingolstadt. Gregor hat sich bereit erklaert, fuer die 1000te Meile ein ebenso attraktives Angebot zu machen. Unbestechlicher Schiedsrichter wird der Computer unseres Webmasters Carsten Hirte sein. OKAY - COME ON, JOIN US AND BUY!

Sunday, July 18, 2004

Hottubbing in Baker City - July 18th

We got up early this morning, fixed the luggage on our motorcycles and went to town for a breakfast at "Oscar's". This family owned restaurant can really be recommended. Exactly 199 years after Lewis and Clark we have been to this place, where in former times the Grange Hall was standing, which gave the name to the town Grangeville. After a gas stop and the checkout from the Elkhorn Lodge (good and very cheap) we were headed to Baker City/Oregon. Like Pirsig, we thought, that we will now ride through a prairie but sudenly a small canyon was the gateway to a desert ride. The first 25 miles we actually rode constantly downwards on a pretty winding road. Then we met the Salmon River (the only river in the states - without Alaska - where you can catch big salmons) and for the next 25 miles we took the winding road along the river up to the hills again. Later on we did the same with the Rapid River and the Little Salmon River and then we finally saw some trees. We were coming to New Meadows, where we had a short coffee break. Physically renewed we searched "Brownlee Campground" and found it. We went up the mountain to that campground on a wet and dirty trail, and we thought about Pirsig staying here in 1968. The trees left us soon and we entered Oregon and the Hell's Canyon Scenic Byway. What a desert! Nearly nothing is growing there on these thousands of hills. But we loved our ride. Curves all the time and this permanent going up and down! 20 miles before we reached Miles City, Greg felt really asleep beside the street during a short break. But we both arrived well at the "Best Western", Miles City at 5 pm.
It took Greg about two hours uploading the newest pictures on our website, but there was no Highspeed-Internet- Access (Many Thanks to Sarah at the front desk, who really helped us so much with her personal laptop!).
After that we went to the restaurant ("The Sunridge") for a really good dinner. After three beers we wanted to go to bed at 9 pm, but the guys at the table next to us invited us first for a beer and later on to have a hottub with them nearby. We cannot say "NO", you know, and so we accepted and went to bed at 4 am.
Thank you very much, Jay, for your hospitality. It was a great honour for us, having been invited to your house and we enjoyed it very much, staying there together with Karl, Sheila and Deborah (thanks a lot for sending us the pictures of today/tonight).
 
Was soll man da noch schreiben? Noch ein Highlight? Noch ein Hoehpunkt? Schon gestern dachten wir, die besten Strassen gesehen zu haben. Und heute geht es mit genauso interresanten Motorradstrecken fast permanent 250 Meilen durch die Wueste - nein keine Sandwueste - Bergwueste! Die permanenten Hoehenwechsel, die vielen Kurven, die Hitze (heute nur 90*F) und ein warmer Gewitterregen machen das Fahren zwar nicht anstrengend, aber auf Dauer doch ermuedend. Rund 20 Meilen (im Kopf haben wir immer noch die Entfernungen in km) vor Baker City brauchen wir einen letzten Stopp und Gregor schlaeft sofort neben der Strasse ein. Frisch gestaerkt kommen wir nach Baker City/Oregon und checken hier im "Best Western" ein. Wir wollen heute rechtzeitig zu Bett gehen und schaffen das fast. Check-In um 5 pm, Abendessen um 7 pm, letztes Bier um 9 pm ... dachten wir!
 
Aber das Leben spielt uns immer wieder einen Streich. Das Bier, das Kim und Brenda unserem Youngster Gregor spendierten, haette uns eine Vorwarnung sein sollen. Wir hatten schon bezahlt, als uns die Leute vom Nebentisch auch auf ein Bier einluden (es wurden dann noch mehrere). Gegen Mitternacht wussten wir dann, dass wir es mit den Hotelbesitzern Karl und Sheila und ihren Golffreunden zu tun hatten. Sie waren gerade von einem Turnier gekommen und genossen das 19. Loch offensichtlich. Als wir dann auch noch zum Hottubing zum hiesigen Chrysler-Haendler eingeluden wurde, hatte Greg schon sein Kontaktlinsen verloren und Franz eine Menge Arbeit, auf ihn aufzupassen, damit er sich nicht verlaeuft. Gegen 4 Uhr morgens verliessen wir den Whirlpool auf dieser wunderbaren Veranda mit dem tollen Ausblick auf das beleuchtete Miles City unter dem schwarzen, sternenglaenzenden Wuestenhimmel. 

 

 
A real "Zenmobil" 


 
Auch ein Zenrider braucht mal Pause.
 

 




Saturday, July 17, 2004

Let them swing - July 17th

We did not get up early because of the hard ride yesterday. Fortunately we have got some stuff for breakfast at 10.30 pm. We left our RAMADA motel at noon, but we could not leave Missoula without having a look into these huge sports-stores for fishermen, hunters, rodeo-riders etc.
We bought some souvenirs there for back home and then went to Lolo Pass and down the Clearwater Valley. What a ride! Neither Black Hills, nor the Beartooth Pass can offer you such wonderful motorcycle-roads. We just let them swing, our Harley-elephants. Americans, come here and see that beautiful Idaho between Lolopass and Grangeville.
 
Wir haben ein GPS-System dabei, aber wir benutzen es nicht. Wir wuerden ja sonst nie fragen muessen (was allerdings selten vorkommt) und all diese lieben Leute gar nicht treffen. Weit besser kommen wir mit den von Gary Wegner ausgearbeiteten Karten zurecht, die unter dem wagtail-Link zu finden sind (Thank you very much, Gary, for your perfect map-work!).
Was wir heute erlebt haben, das kann man sich in Deutschland gar nicht vorstellen. 175 Meilen sind wir heute gefahren in einem Tal, auf einer Strasse, an einem Fluss entlang. Keine Haeuser, kein Dorf, kein Verkehr, keine Tankstelle (natuerlich hatten wir vorher vollgetankt). Das schoenste Verkehrsschild, das wir je gesehen haben, hatte folgende Aufschrift: "Winding road for next 77 miles". Auf einer Strecke wie von Ingolstadt bis zum Inntaldreieck Kurve an Kurve immer im Clearwater Valley entlang eines Altmuehl-Wildbaches, der sich Meile fuer Meile, Stunde fuer Stunde zu einer breiten Idaho-Donau entwickelt. Wer jemals behauptet hat, hier in Amerika gaebe es keine Kurven fuer Motorradfahrer, der soll es uns sagen. Wir werden ihn vom Gegenteil ueberzeugen. Wir koennen uns fast nicht mehr vom Clearwater River trennen, obwohl wir heute bei ueber 40*C (Weit ueber 100*F) kraeftig ins Schwitzen gekommen sind. Helme und Jacken haetten wir heute nicht ausgehalten und wir mussten aufpassen, dass wir uns die Haut nicht verbrennen.
Wir sind nun in Grangeville/Idaho angekommen und haben nun Pacific Time, d.h. wir sind nun 9 Stunden zurueck und haben somit wieder eine Stunde gewonnen. Unsere taeglichen Entscheidungen sind uebrigens sehr unproblematisch. Heute hatten wir zwei Motels zur Auswahl. Eines war ausgebucht, also nahmen wir das andere und fragten im ersten, ob wir dort den Computer benutzen duerften (wir duerfen). Zum Essen wollten Franz heute einen Italiener und Gregor ein Steakhouse besuchen. Wir gingen dann zum Mexikaner - und das Essen schmeckte hervorragend (but the lovehandle ist growing faster and faster, Annerl). Entscheidungen unter Maennern sind einfach unkomplizierter und schneller (;-)), das gibt uns mehr Zeit fuer die schoenen Dinge des Lebens.
Es ist nun 9 Uhr abend und wir beide haben uns nach diesen wunderbaren 175 Meilen einige Bierchen verdient. Franz wird dazu sein Reisetagebuch schreiben und Gregor die Route fuer morgen ausarbeiten waehrend er im Fernsehen Baseball schaut. Vielleicht werfen wir auch noch einen Blick auf den Weather Channel, um zu sehen, ob es morgen wieder so heiss wird. 

Two real "Goodones" - Jim and Zack in Kooskia,ID

 
 
Da lacht es sich natuerlich gut,.... 


, wenn man 77 Meilen lang Kurven schwingen darf
 
 

Friday, July 16, 2004

You can't beat mother nature - July 16th

Dear "observers",
today almost everything was too much for the Zenriders. The weather -  too good / the landscape -  too breathtaking / the streets -  too winding / the ride -  too long / the night -  too dark! But let's start with a more detailed explanation.
 
After the zenriders left their luggage at the hotel today they could ride the fast lane heading for the Glacier National Park.  After just an hour riding and 75 Miles they stopped at the West bank of  Flathead Lake. While having a cigarette at that scenic place another biker stopped by and they began to chat with that lonesome rider coming from Canada who could share their need to talk technics in Metric units it. He had no specific plans;  the "stranger" joined Franz and Gregor for their ride up to Glacier in burning heat; by passing through unbelievably beautiful scenery, breathtaking cliffs and glimpsing snowfields  there was always enough to talk about in breaks and enough things to stop for and have a break. That was the reason why the "Chat Pack" didn't really get further but finally reached Logan Pass at 2000m at 30*C. The way down from the Pass got a bit faster-slightly but just enough so that Greg and Franz scrached their footpegs twice while setting a new track record for State Street 209 between Browning and East Glacier. When they finally arrived in East Glacier they found a nice restaurant with outside tables and great pasta where to talk about the awesome ride they just had. While talking about family, profession and hobbies the "Stranger" told them his birthday >July 30th< a Leo! Again! A strange special ride/idea! Again!
Are all Leos the same? Are all Canadiens all born July 30th? [ ;) @Mark] After recharging the pack took some more gas together, joined a cigarette and had to say goodbye.
The Zenriders wish their new friend and lately reborn biker  Julius from Vancouver Island, Canada lots of fun and always enough streets for his bike.
After the goodbye and a short look at the watch G&F were shocked 8.30 pm; sunset and 130 Miles to go.  Finally, after 12+hours on tour and 434Miles they arrived safely in Missoula at 10.45pm in dark night.  Unfortunately they were too tired to move and therefore cannot call the surely interesting contacts given by the DeWeeses in Missoula anymore.
 
Die Landschaftsbeschreibung fuer den heutigen Tag hat netterweise schon Barbara im Gaestebuch uebernommen und diesem ist wirklich nichts hinzuzufuegen. U N G L A U B L I C H !! Und motorradfahrerisch das Beste, was die Pilger  bisher bisher unter die Reifen bekommen haben. Leider hatte sich der Chefnavigator heute in der Routenlaenge  verrechnet, zudem wurde noch ein allein umherstreifender Kanadier samt seiner Yamaha aufgelesen und in zahlreichen Diskussionsrunden ueber die Vorzuege von bayerischen Motorraedern aufgeklaert, was ihm zwischenzeitlich an Ampelstopps von Amerikanischen Bikern den Zenridern gegenueber bestaetigt wurde. (O-Ton: "You Germans make the best bikes  in the world - why  the f*** are you riding these pieces of sh**!?!?!"). All das fuehrte dazu, dass die heutige Etappe von der zeitlichen Dauer bisher die laengste und anstrengendste war.
 

 



Thursday, July 15, 2004

Arrived at Missoula - July 15th

After a wonderful ride through valleys and canyons, over hills and passes, we finally reached the Ramada Inn, Missoula, at 8 p.m.
We checked the Weather Channel and decided to make a trip to the Glacier Park tomorrow and than we will stay another night in Missoula. Perhaps we can meet the guys recommended by the DeWeese-family here in town.
The weather today was always hot and dry. Only at Butte a thunderstorm cooled our heated bodies and washed our dirty bikes. The dust of Cottonwood Creek Canyon is gone, but the people there are still in our mind.
 
Unsere Tachos zeigen inzwischen 2.533 Meilen an und wir haben mit ca. 1.500 Meilen der Originaltour nun gut die Haelfte unseres eigentlichen ZENRIDEs geschafft. Wir sind ein bisschen muede heute, denn die ewige Hitze (jetzt um 22 Uhr sind es 95*F) und die Hoehenmeter (seit Tagen immer zwischen 1.500 und 2.000 m.ueb.M.) machen sich irgendwann einfach doch bemerkbar. Da wir morgen einen Ausflug in den Glacier Nationalpark machen wollen, legen wir heute einen ruhigen Abend ein, damit wir fit sind fuer die neuen Herausforderungen.
 
Im Uebrigen freuen wir uns sehr darueber, dass mit dem Computer alles immer - wie auch hier in Missoula - so gut klappt. Das liegt einerseits natuerlich an unserem Charme (;-)), aber ganz besonders an der guten Vorarbeit unseres Webmasters Carsten Hirte, der uebrigens neue E-Cards ins Netz gestellt hat. Schreibt ihm doch einfach eine davon, wenn Euch die Homepage auch so gut gefaellt wie uns. Er wuerde sich bestimmt sehr darueber freuen.

Leaving wonderful people - July 15th

We slept like bears tonight. We don't know why. Perhaps of the real good food we had yesterday evening at Gennie DeWeese's studio (Pasta con pesto, insalata mista con olio & aceto). Perhaps of the beers, we drunk together with Tom, Tina and Gennie. Perhaps of the exciting surrounding and the special yurt-feeling.
The chat about horses (real and sculptured), about Pirsig, his life and his book, about the important things in life and about quality of relationships made us so warm at heart and happy. We will never forget this evening which reminded Franz on the days staying with the famous artist and teacher Joerg Schreyoegg at the Chiemsee Lake. The harvest of thoughts was spectacular and we both hope to come back soon.
We now knew more about artist life in Montana, about hunting and horse-back-riding and about our lacks we have to fill to become real cowboys.
We couldn't believe, that we got real coffee in the morning (too strong for Tom, but quite strong enough for us), melone, sausages and good bread after all that horrible stuff we usually had the days before.
Thank you very much for everything, for the great food, the overnight stay in the yurt, for the time you took to tell us all your most exciting stories. Thanks for your warm hospitality. And we both wish you, Gennie, a pretty good winter in your new home, and we wish Tina always to be held tight bei Tom. And, Tom, please remain our cowboy artist!

Noch einmal sitzen wir in der Universitaetsbibliothek in Montana und posten unsere Erfahrungen des letzten Tages und der letzten Nacht. Bis elf Uhr abends haben wir uns in Gennies Studio ueber Kuenstler, Baeren, Elche und die verschiedenen Kulturen unterhalten. Vielleicht konnten wir auch ein bisschen Mittler spielen in dieser Zeit der deutsch-amerikanischen Spannungen.
Wir genossen danach die sternenklare Nacht im Freien vor der Jurte noch bis um zwei Uhr bei einigen Heinekens. Gregor hat sogar eine Sternschnuppe gesehen. Seine Wuensche bleiben aber geheim.

Wir probieren es nun also zum dritten Mal, nach Missoula zu kommen und hoffen, dass wir es heute auch schaffen.

Uebrigens, fuer alle neuen Website-Besucher: Bei unserer Spendenaktion sind die Meilen zwischen zwei Orten angegeben. Diese muessen nicht komplett gekauft werden. Es ist auch moeglich, Teilstrecken daraus zu kaufen! Jede einzelne Meile freut uns und nuetzt Hilfsbeduerftigen. Ein Dankeschoen allen neuen und alten Spendern!

The "round table bunch" in Gennie's studio

Wednesday, July 14, 2004

Growing old is not for sissies - July 14th

Yesterday, Greg phoned Gennie DeWeese, but she didn't want to speak with him (We know now, that she thought, he was a salesman). So we decided to take only some pictures of her house and then to leave Bozeman. Missoula should be the aim for tonight - like yesterday. But you cannot plan life. Somebody up there in the sky told Franz to talk to the guy coming out of DeWeeses house. And it was really nice to talk with him. He was the son-in-law of Gennie. He introduced us to his wife and showed us the house and his sculptures. Afterwards we went to the studio next to the house where Gennie moved to some weeks ago. It was really exciting to talk to this 83-year-old artist lady and we ended our chat with the agreement, to stay for one night in a yurt nearby the house, where her husband has spent some time. And you now know: "Growing old is not for sissies!".

Wieder nichts mit Missoula! Wir wollten ja heute wirklich weiterkommen, aber das Gespraech mit Gennie (sprich: Dschienie) DeWeese hat uns einfach ueberzeugt, dass wir noch eine Nacht hier bleiben sollen. Wir schlafen in einer Jurte (Hallo Pfadfinder!!!) und sind jetzt noch schnell einmal die Schotter-Staub-Ruettelpiste zurueck in die Stadt gefahren, um Bier und Essen einzukaufen (Greg) und um ueber unsere neuesten Erfahrungen zu berichten (Franz).

Die Sonne scheint immer noch. Leider koennen wir der Bitte mit dem Versand nach Ingolstadt nicht nachkommen, da das Verschicken von explosiven Stoffen verboten ist. Kleinere Wuensche erfuellen wir natuerlich gerne.


Wir sind sicher, dass die Sonne auch bald wieder ueber Bayern scheinen wird, spaetestens wenn wir wieder zuhause sind ;-)

"Our" yurt

Montana State University - July 14th

We are still staying at Bozeman, visiting the Montana State University, where Robert Pirsig taught in the early 60ies. We visited Montana Hall and Hamilton Hall. Right now we are sitting in the Renne Library to research about Pirsig's work, offices, teaching rooms etc.
People are very friendly here and always wondering why there are so many questions always in summer for Pirsig's activities. We explained them, that it is a problem to do the ZENRIDE in other months than July or August because of the Beartooth Pass.
While writing this posting, Greg is still trying to meet people, who have been recommended to us because of their knowledge about Pirsig. Perhaps we can report about our results later. We hope so!

Das Wetter ist schwuelwarm und die Umgebung des weitlaufigen, gruenen Campus ist eine Abwechslung fuer uns, zumal die Studentinnen viel huebscher aussehen als die weiblichen Wesen, die wir bisher gesehen haben. Hier in der Buecherei der Montana State University koennen wir gleichzeitig unsere Mails checken, die Website pflegen und unsere Pirsig-Nachforschungen betreiben. Leider haben sie keine juristische Fakultaet, so dass Gregor seine Studien wohl nicht in Bozeman fortsetzen kann. Dafuer hat er aber schon von einer netten Sekretaerin ein Snowbord-Poster geschenkt bekommen.

Die Fragen nach unseren Mahlzeiten beantworten wir natuerlich auch gerne (Gell, Annerl!). Gestern Mittag hatte Franz ein Chicken Combo (Chicken Sandwich with French Fries and Lemonade) und Gregor ein Tuna Combo ( Thunfisch-Sandwich mit Fritten und Eistee). Abends gingen wir zum Chinesen auf Broccoli Chicken with steamed rice (Franz) und sauer-scharf Suppe + Fried Noodles (Greg). Zum Fruhstueck gab es heute je einen Muesliriegel und einen Kaffee + eine Flasche DOLE-Orangensaft aus dem Automaten.

Wir wissen nicht, wie lange unsere Nachforschungen andauern werden, wir lassen uns einfach treiben in der Zeit, die uns fuer diese Reise zur Verfuegung steht. Das macht jeden Tag zu einem neuen Abenteuer, weil man nie weiss, wo man am Abend enden wird (Der gestrige war z.B. bierreich in einer Karaokebar (Shut up and Sing!) in Old Bozeman).

WARNUNG: Wer regelmaessig unsere Website liest und keinen Gaestebucheintrag hinterlaesst, wird mit mindestens 3 Greg-Karaoke-Songs bestraft (Wir denken da z.B. an Susi, Gitte, Elli, Hannerl, Angela, Elke, Christa, Birgt E. & Group etc.). Allen anderen wird der Franz etwas vorsingen :-)
HILFE: Sollte jemand nicht wissen, wie das mit dem Gaestebuch-Eintrag funkioniert oder einfach nur Angst vor Computertasten haben, einfach Franz VI. kontaktieren oder die Kinder bzw. Enkelkinder fragen :-)

Tuesday, July 13, 2004

Bozeman - July 13th

Wir haben es uns anders ueberlegt. Wir fahren nicht nach Missoula sondern bleiben in Bozeman ueber Nacht.
Nachdem wir heute Morgen uns beim Motelfruehstueck (darf man sowas ueberhaupt als Fruestueck bezeichen?) noch relaxed mit einer Wiener Familie (23. Bezirk) unterhalten haben, sind wir dem Yellowstone River 50 Meilen lang flussabwaerts gefolgt in ein sich immer weiter oeffnendes Tal mit den Rockies im Ruecken. Den Rest nach Bozeman ging es dann durch eine Landschaft wie in einer grossen Modelleisenbahn. Huegel mit gruenbefellten Oberflaechen und Strassenschlangen wie mit dem Zirkel gezogen ergoetzten unsere Pupillen, und wir genossen auch die etwas frischere Witterung heute. In Bozeman (ca. 30.000 Einwohner) ist wieder einiges los. Es gibt sogar richtig viel Verkehr, was wir nicht mehr gewohnt sind. Auf Anhieb finden wir das beste Burger-Restaurant der Stadt (Bob's) und entscheiden uns nach einem Meilencheck dafuer, die Nacht ueber hier zu bleiben. 80 Meilen sind wir heute also nur gefahren. Wir quatschen uns wieder durch die Stadt, lernen die Tochter eines frueheren Lehrerkollegen von Pirsig kennen und treffen viele Leute, mit denen wir ueber ZMM und Pirsig sprechen.
Zu guter Letzt finden wir auch noch zufaellig Jay Moore (IJC Pro III HJ), dem der beste Boardladen der Staaten hier in Bozeman gehoert und der mit Markus Ebner (Ingolstaedter Snowboard-Weltmeister) schon viele Rennen gefahren ist. Gregor kann sich fast nicht mehr von ihm trennen und beide tauschen Geheimtipps ueber die besten Pistenplaetze auf der Welt aus. Scheint so, als wuerde Gregor hierher im Winter zurueckkehren!
Der Meilencheck unserer Spendenaktion zeigt erfreulich steigende Werte, und wir moechten es nicht versaeumen, uns bei allen Spendern recht herzlich zu bedanken. Jetzt ist ja erst Halbzeit. Wir sind sicher, dass sich noch einiges tun wird.
Getan hat sich auch etwas in Sachen Arbeit: die ersten Gaestebucheintraege weisen darauf hin, dass wir um einige Wochen verlaengern koennen, da alles bestens laeuft. Wir werden das sorgfaeltig pruefen ;-)
Die Netzversorgung fuer die Handies hier im Norden der Staaten ist ziemlich miserabel und so sind wir heute erstaunt, dass wir nicht die uebliche "Kein Dienst"-Anzeige erhalten. Wir nutzen dies natuerlich zu einem Homecall und freuen uns, dass uns die Frauen schon vermissen (war auch nicht anders zu erwarten;-)). Wie wird das erst Ende Juli sein?

Jay Murray from World Boards inn Bozeman; he also knows the alps

Starting in Gardiner - July 13th

Das Wetter ist heute angenehm warm. Ein erfrischender Wind weht und wir sind ready for take off. Wir wollen mittags in Bozeman sein und heute Abend Missoula erreichen.

Yesterday night, after having checked our website, we had a wonderful dinner at the Parkstreet Grill & Cafe, where Jenny wished to seat on a Harley. Of course we agreed. And just some minutes later, Linda, the girl of the front office of our motel begged us to ride on a Harley. Greg fulfilled this wish and finally they came back safe (Nobody knows what they did during their ride ;-)) But she told Greg finally that her dream is an Australian husband. Bad luck!



Monday, July 12, 2004

Beartooth Pass II - July 12th

Es war nicht ganz einfach, einen Computer in Gardiner zu finden, wo wir heute uebernachten. Alle Hotels haben Touristenpreise hier am Eingang (bzw. fuer uns am Ausgang) des Yellowstone Nationalparks. Aber letztendlich haben wir dann doch noch eines fuer unter 100 USD gefunden. Allerdings hatten alle wieder keinen Internetanschluss fuer uns und so treiben wir uns jetzt um halb neun Uhr abends noch ohne Abendessen in einem Outdoor-Shop herum, der als Service seinen Kunden gegen 15 Cent pro Minute drei Computer mit Highspeed-Internetanschluss anbietet. Wir muessen allerdings bis neun Uhr fertig sein, da der Laden dann schliesst. Also:

We had a wonderful - no - a marvellous, incomparable day on our trip up to the Beartooth Pass and down through the Yellostone Park. The streets were curvy, broad, good in condition and the weather was so great, we couldn't even believe it. Sun was shining brightly. Refreshing winds cooled our heated hearts on the summit with an elevation of 10.947 ft.
We slowed down and enjoyed our non-speaking time at the summit looking down to this amazing landscape with snow, lakes, rocks and a lot of different animals.

Wir fuetterten Erdhoernchen und sahen Eichhoernchen, Murmeltiere, Bisons, Antilopen, Wapitihirsche, Grizzlies und uber die Strasse huepfende Springmaeuse (gibt es also nicht nur in Ingolstadt ;-)). Wir kamen uns vor wie in einem Zoo. Und die Landschaft sieht hier aus wie die Alpen hoch 10. Hier in Amerika ist alles halt ein bisschen groesser.

We met a lot of people again and talked about our ZENRIDE. Lots of people here know the book of Pirsig and it was always a pleasure for us to invite them to have a look on our website. Thanks to everybody we spoke with for their open-minded kindness. And we can assure (because this question was often asked), that a lot of Germans like the Americans, even though it seems not to look like this on TV.

Franz und Gregor versuchen noch auf die Schnelle einige Bilder ins Netz zu stellen und hoffen, dass alle einen kleinen Eindruck davon gewinnen koennen, was wir heute erlebt haben. Fuer Franz hat sich heute mit der Ueberquerung des Beartooth Pass ein grosser Traum erfuellt und fuer beide war es heute der hoechste Punkt, den sie je bei einer Motorradtour erreicht haben.




Ein Amerikanischer Rasenmaeher

Beartooth Pass I - July 12th

Wir haben in Red Lodge noch Souvenirs eingekauft (Taschenmesser, Guertel und Schnallen, Mitbringsel etc.) und starten nun bei hervorragendem Wetter zum Beartooth Pass. Es soll eine der schoensten Strassen der Staaten sein (neben der Strasse durch die San Gabriel Mountains (Do you remeber Walterfalls and Rent-a-tent-Sunshine?). Am Schoensten ist es, dass wir ein Cafe mit Espresso-Maschine gefunden haben, wo wir am Computer die letzten Minuten vor der Abfahrt geniessen. Mehr vom heutigen Tag dann heute Abend (wenn wir wieder einen Computer finden!).

Sunday, July 11, 2004

Sonntagsfahrer II - July 11th

Wir haben tatsaechlich Glueck gehabt mit dem Computer, denn in ganz Red Lodge gibt es zwar sehr viele Zimmer und Motels, aber keines mit Computer. Wir sind dann in eines gegangen, wo die Besitzerin sehr nett war und haben uns damit abgefunden, morgen vielleicht in einer Buecherei oder einem Coffeeshop einen Internetcomputer aufzutreiben. Wir muessen jedoch sehr sympathisch gewesen sein, denn ohne unser Wissen hat sie sofort ihren Mann informiert, und an dessem Laptop sitzen wir jetzt. Er ist zwar nicht besonders schnell, aber alles funktioniert.

In Miles City we tried to meet some people, but we had bad luck. So we wrote a letter for the owner of the Miles City Books and News shop and attached an orange ZENRIDE-logo for his front door. Perhaps he will attach it there (we sure hope so).
It was not very easy to find the old highways going west. But after some wrong turns we did it at least, and it was great fun always riding up and down the hills and we enjoyed very much each curve. After half the way to Billings there was none of the old highways found by us, so we had to take the Interstate to Billings. Now we are staying in the tyrolean "Yodeler Motel" in Red Lodge, which we can recommend everybody for their warm and kind service. And, not at least, we enjoy the comfortable 80*F here after having over 100*F on the Interstate.

Wir beide freuen uns schon sehr auf den morgigen Ritt ueber den Beartooth Pass (die Grossglockner-Hochalpenstrasse der Rocky Mountains). In Red Lodge (entspricht somit dem Zell am See) gibt es viele Motels und Touristen, natuerlich auch viele Biker. Das Wetter soll gut bleiben und auch auf der Passhoehe nicht unter 50*F haben. Wie wir im Gaestebuch lesen, haben die Ingolstaedter diese Temperaturen nicht einmal unten an der Donau (aber dann faellt den Steuerberaterpruefungskandidaten das Lernen nicht so schwer). Selbst am Gardasee (tanti saluti a TUTTI in Campagnola) soll das Wetter nicht besonders gut sein. Ja, wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel, aber Franz und Gregor koennen halt nicht ueberall sein :-)

Gregor and Franz with the members of the Fargo HOG, Roy Bob and Jeff


Showbike of Bonedaddy's Custombikes in Red Lodge, MT

Sonntagsfahrer - July 11th

Wir sitzen noch in Miles City und drucken die Henry-Gurr-wishlist aus, dem wir einige spezielle Wuensche erfuellen sollen (GETAPHOTO, MEETPEOPLE etc.etc.). Sie ist nur 38 Seiten lang. Der Drucker haelt leider nur bis Seite 34 durch. Gregor ratscht noch mit dem Hausmeister ueber deutsche Technik, Iraneinsatz, Raumfahrt und dt. Autobahnen, waehrend Franz sich um das Diary kuemmert.
An dieser Stelle moechten wir uns auch noch ganz besonders fuer die Hilfe bedanken, die wir von allen i.S. Franz Xaver Eixenberger erhalten haben. Dankeschoen vielmals !!!

Gestern haben wir den Harleyfahrern aus Fargo, die vom Beartooth Pass kamen, beim Abendessen noch einiges ueber unseren Trip erzaehlt. Sie waren am Schluss so begeistert von uns (wie koennte es anders sein), dass sie uns sogar das Abendessen bezahlten.

We want to say "Thank you very much" for inviting us for dinner to the Fargo HOG-guys Jeff, Roy and Bob. It was a pleasure talking to you yesterday evening and we enjoyed it a lot, beeing with you. We wish you always enough gallons left in your tank and always safe trips without guys opening their cardoors while you are passing them! Franz assures to wear the 11th AnnualBeartoothRun T-shirt always in a proud way.

Sorry, Nina, das schwarze kurzaermlige Zenride-T-Shirt vom Franz ging gestern leider fuer einen Tausch drauf. Bob wird es aber sicher in Ehren halten!

Wir machen uns nun auf den Weg nach Red Lodge am Fusse des Beartooth Pass noerdlich des Yellowstone Nationalparks. Wenn wir Glueck haben, dann finden wir heute Abend wieder einen Computer zum Tagebuchschreiben.

Saturday, July 10, 2004

100 degree F at Miles City - July 10th

Heute Morgen ist es uns doch noch gelungen, ein bisschen was ueber gestern ins Internet zu stellen, auch wenn der Computer eine Geschwindigkeit hatte, als waere er auf Handbetrieb umgestellt. So kamen wir also erst gegen halb zwoelf Uhr mittags aus unserem Motel und fuhren dann noch zu BIG J's Restaurant in die Main Street.

We had there wonderful soup and sandwiches (you not only have the best homestyle food in town but in the States! We assure!) and we took a picture in front of Justin's restaurant and one of Franz in front of the framed pages of Pirsig's book, which are hanging on the wall. And (watch out Nina Schiller), our orange ZENRIDE-Logo now is on the entrance door (as a sign for everybody coming after us for a Zenride - especially for Mark Richardson (Greetings to you, Mark!)).

Gegen ein Uhr kamen wir dann schliesslich nach dem Post Office und dem Tankstop auf unseren Weg Richtung Miles City. Seit Ellendale haben wir keinen Tropfen Regen mehr gesehen, aber fuer heute sind thunderstorms angekuendigt. Wir glauben das aber nicht, da der Himmel blau und ohne jede Wolke ist. Deshalb haben wir die Plastiktueten nicht ueber unser Gepaeck gestuelpt. Wir sollten Recht behalten (auch wenn der Hagn Vinz das nicht glauben wird), im Gegenteil, wir schwitzten ziemlich in unseren Klamotten, aber nachdem wir gestern in den Black Hills ohne Jacken gefahren sind, mussten wir unsere Oberarme heute vor der starken Montana-Sonne schuetzen. Nach vielen Prairiemeilen ohne irgenwelchen Verkehr kamen wir schliesslich nach Montana und es ging up and down all the way. Kurven kamen ploetzlich wieder und die Landschaft glich einem unendlich zerkluefteten Canyon. Die Eiszeit hat hier interessante Formationen hinterlassen, bei denen jedem Geologen vermutlich das Herz aufgeht.

Letztendlich sind wir nach nur 130 Meilen jetzt in unserem Zielort Miles City / Montana bei 100*F gelandet. Natuerlich haben wir auch hier sofort wieder Leute getroffen, die sich fuer unsere Story interessieren. Diese Harleybiker kommen gerade vom Beartoothpass, wo es heute nur 40*F hatte. Bei einem Steak wollen sie uns noch von ihrem jaehrlichen HOG-Ride (Harley Owners Group) zum Beartoothpass berichten. Und wir werden ihnen wieder unsere Homepage schmackhaft machen ;-)

Wir sind jetzt erst einmal froh, frisch geduscht den Feierabend zu geniessen. Schmerzlich vermissen wir dabei jedoch das bayerische Bier, die Leberkassemmel, Spaetzle mit Sosse und den lauschigen Biergaerten des MO. Nicht vermisst haben wir allerdings den Rummel des Ingolstedter Buergerfestes, vielmehr haben wir es auf unserer Route genossen, in absoluter Ruhe weidenden Zebras(!!!!)und Antilopen neben der Strasse zuzusehen.

Uebrigens koennen wir die Adidas-Brillen nach fast 2000 Meilen nur jedem empfehlen, keine Probleme mit den Augen, gute Belueftung, einfach perfekt. In Ingolstadt bekommt man diese uebrigens bei unserem Stadtrat Markus Reichhart in der Muenchener Strasse. An dieser Stelle auch die besten Gruesse an alle Kollegen bei den Freien Waehlern und ganz besonders an den FW-Stammtisch!

And at least: Franz was allowed to blow the horn of Justin's parents' American-sized huge truck! What a dream! What a horn! Thanks a lot!


Franz, Justin and Greg in front of Big J's in Bowman,ND


scenic ride down to Miles City, MT

We love Bowman - July 9th

Today we took a day off and interrupted our ZENRIDE but not to rest but to have time for a daytrip. You cannot imagine the adventures we had today. We had a-12-hour dayride from 8 am to 8 pm down to the Blackhills and back. We saw Spearfish Canyon, Crazy Horse Monument, Mt. Rushmore, Rapid City, Sturgis (exactly one month before the Sturgis Rally is beginning) and 453 miles of Highways today. 260 miles we have been riding straight on through the prairie of North and South Dakota. At least we met the Sheriff between Buffalo and Bowman who offered us a big deal: if we won't drive no more than 74 (allowed is 65 mls/h) we won't have to pay the fine of 98 USD. We agreed and we still had the chance to get our supper at BIG J's before closing at 8 pm. Thanks a lot, Justin, for your invitation for this marvellous meal. And what we saw afterwards nobody would ever believe: here in Bowman,ND, population about 1500, we were invited to see about fifty best looking old cars in a private showroom. Mercedes Gullwing, Lamborghini Miura, Rolls Royce, Ford Model A, Ferrari Testarossa etc. etc.
Thanks again to Justin and to Charlie who allowed us to see his private car collection in this wonderful showroom while hearing all the good old music stuff like "Ring of Fire".



Some fellow bikers from Illinois and Ohio at Crazy Horse Monument, South Dakota

Thursday, July 08, 2004

Wir brauchen Hilfe - July 8th

Hallo Freunde in Ingolstadt! Wir sind heute in Bowman gluecklich gelandet - und was passiert uns? Wir sind in einem Super 8 Motel untergekommen und die Managerin des Motels ist eine Urgrossnichte des frueheren Ingolstaedter Notars Franz Xaver Eixenberger (geb. 1867, gest. 1940). Wer weiss Naeheres (Nachfahren, Bekannte, heutiges Notariat) darueber und kann dies ganz schnell in unserem Gaestebuch posten? Wir bleiben hier zwei Naechte, da wir morgen einen ganztaegigen Ausflug in die Black Hills planen und dann wieder hierher zurueckkommen. Ueber Postings zu o.g. Thema wuerden wir uns sehr freuen.
Nach 50 Meilen Regen und weiteren 50 Meilen mit schwarzen Wolken sind wir jetzt wieder trocken und - in Lemmon konnten wir sogar bei The Greatest American Talent Search die Maedels Countrysongs traellern hoeren. Die Prairie ist unendlich weit, das Gras wird brauner und wir auch. Bye, bye bis bald.

Wednesday, July 07, 2004

What a beautiful Ride today - July 7th

It was raining when we startet in Fergus Falls today, but the forecast said that the weather will brighten up today. And in fact after 20 miles we had no more rain and after 50 miles the sun was coming out. We didn't miss Nodak Cafe where we had our lunch and met some beatiful people. They even gave us a line meanwhile on our guestbook. Thanks a lot! We don't forget the postcard for you Jim!

Heute hatten wir einen Tag, wie man ihn sich als Deutscher vorstellt: endlose Weiten, der Highway immer geradeaus, links und rechts gemaehter Rasen (das Rasenmaehen ist scheinbar ein Hobby der Amerikaner), Felder, Blauer Himmel, Wolkenbaellchen in weiss und hellgrau und immer dieses amerikanische Fahrgefuehl - kein Draengeln, keine Hektik. Fast muss man aufpassen, dass man die naechste kurve nicht verschlaeft :-)

Wie kleine Waelder erscheinen die nahenden Ortschaften, dabei sind dies nur die stets gepflegten Gartenbaeume der Farmer und Hausbesitzer. Wie bunte Tupfen erscheinen in diesem Dunkelgruen die Haeuser. Und immer diese Blackbirds ueber dem Marschland! Rechts und links begleiten uns Entwaessreungsgraeben, Eisenbahnlinien und hoelzerne Strommasten. Die Tankstellen und Motels erinnern uns an "Out of Rosenheim" und wir beide koennen diese Landschaft auch nach Stunden immer noch nicht begreifen. Fuer Europaeer ist so eine Weite einfach unvorstellbar. In Ellendale besuchen wir das Nordak Cafe, in dem auch Pirsig sich aufhielt. Nach einem guten Lunch fahren wir immer weiter westwaerts und langsam wechselt ich das Ackerland in Viehweiden. Die Rinder stehen in Herden zusammen und schauen immer verwundert, wenn wir vorbeifahren. Wir sind ziemlich alleine auf den Strassen neben einigen Viehtransportern, Highwaytrucks und Farmer-Pickups. Nach 275 Meilen stoppen wir zum Uebernachten in Mobridge und schauen bei einigen Budweiser auf den glitzernden Missouri.
What a beautiful Ride today!





Special Thanks to our friends along the way from top left to lower right.
Jeff an Jeremy in Oakes,ND - JW and his fellow from Bobcat in Gwinner, ND - Joleen and her Softball buddies in Herreid,SD - Ozzie Ost and Jim Johnson at the Nodak Cafe in Ellendale,ND. Take care.

Ride on - July 7th

After our rainstop yesterday, where we could sleep and realax a lot and Franz finally dried his camera with the hairdryer and ironed his wet Traveller cheques, we got up early. When I look out the window it is neither dry nor warm (around 12*C) but at least it stopped raining; yesterday we worked out the route for today that should bring us to Mobridge,SD today.
Let's see if the weather Gods are with us...and Greg's Harley's left blinker is still working. It was fooling him after the first rain day either blinking or not even without command and not reacting to any wish. We found out that it was the moisture in the electrics.

Tuesday, July 06, 2004

Rainstop at Fergus Falls - July 6th

Normally we get up at 6.45 am. But today - we don't know why - we slept till 8 am. And than we saw this: rain, rain, rain ...
No, that's not the weather for riding a day on a Harley, and so we decided to stay one more night at Fergus Falls.

Die Schlechtwetterfront soll morgen wieder vorbei sein, und danach soll das schoene Wetter kommen, was wir sehr hoffen. Jetzt haben wir Zeit, all die gemachten Bilder zu sichten, unser Gepaeck zu checken und in Ruhe das Reisetagebuch zu schreiben, das Franz in noch ausfuehrlicherer Weise als hier auf der Homepage fuehrt.

22 Jahre war Franz auch Fahrradhaendler. Und heute, wenige Tage nach seinem Ausscheiden zum 30.6.04, beginnt sein Partner der ersten Stunde, Fritz Reischl, zusammen mit Franz' Bruder Hubert eine neue Aera in der Geschichte des RADHAUS. Von Amerika aus wuenscht er beiden viel Erfolg zum heutigen Spatenstich fuer den Neubau an der Suedlichen Ringstrasse, viel Glueck mit dem neuen Gebauede und stets Sonne in den Speichen!
Allen bisherigen und jetzigen Mitarbeitern vielen herzlichen Dank fuer die gute Zusammenarbeit und die langjaehrige Treue!
Und Dir Fritz wuenschen wir viel Erfolg bei Deinen kuenftigen Unternehmungen als alleiniger RADHAUS-Besitzer!

Wir haben neue Bilder ins Netz gestellt und hoffen, dass sie Euch gefallen! Fuer alle Feuerwehrfreunde haben wir auch noch ein Foto von der Plakette gemacht, die Anthony's Suzuki Intruder auf dem Gepaecktraeger hat, ein goldenes Abzeichen der International Association of Fire Fighters! Und fuer die Harley-Fans gibt es auch noch einen Cockpitblick auf Gregors Maschine. Keine Angst, nicht immer fahren wir 65 wenn nur 55 erlaubt sind, vor allem dann nicht, wenn die Sheriffs in den Seitenstrassen stehen ;-)

Das Abendessen lassen wir heute ausfallen und wir geniessen die Ruhestunden vor dem morgigen Tag. Gregor dreht noch einige Runden im Indoorpool und Franz hat seinen Fotoapparat wieder trocken gefoent. Jetzt funktioniert er wieder. Hoffentlich gelingt Gregor das auch mit seiner Harley-Elektrik, damit seine Blinker nicht wieder verrueckt spielen. Der Regen laesst nach und am Horizont scheint es heller zu werden. Morgen scheint ein guter Tag zu werden.

Monday, July 05, 2004

Der ZENRIDE beginnt - July 5th

Weil die Wettervorhersage fuer die naechsten beiden Tage "showers and thunderstorms" ankuendigt, verpacken wir heute unsere Sachen moeglichst wasserdicht. Gregor telefoniert noch mit Henry Gurr, John Sutherland (er begleitete Robert Pirsig auf einer Teilstrecke der Originaltour 1968) und mit dem heutigen Besitzer der BMW von John Sutherland. Leider waren die Telefonate nicht sehr erfolgreich. John Sutherland musste zu einer "family reunion" (das war uns mit Gary Wegner in Mount Horeb auch schon passiert) und die Original-BMW stand nicht in Minneapolis sondern eine halbe Tagesetappe zurueck Richtung La Crosse. Das konnten wir nicht im Zeitplan unterbringen. Wir haben allerdings die frueheren Haeuser von John und Robert ausfindig machen koennen, haben beide aufgesucht und natuerlich fotografiert. Vor Pirsig's Haus haben wir mit einigen Nachbarn wundervolle Gespraeche gefuehrt. Alle kannten das Buch und erzaehlten uns auch einiges ueber die spaeteren Besitzer des Hauses. Wir erhielten auch noch den Tip, den Summit entlangzufahren, um das Deutsch-Amerikanische Institut anzusehen. Es war prachtvoll. Danke fuer diesen Tip! Wir koennen nur sagen, Beverly Hills muss vor Neid erblassen vor diesem Wohnviertel. Ganz besonders moechten wir uns auch noch fuer die Brotzeit bedanken, die wir ganz spontan geschenkt bekamen. Wir haben sie sehr genossen!

Die Tanks machten wir noch randvoll und dann ging es los. Hinaus aus Minneapolis. Schliesslich rauf auf den Hwy 55 Richtung Westen. Gluecklicherweise bekommen die meisten Amerikaner den Tag nach dem Independance Day noch als Urlaubszugabe, sodass die Strassen nicht verstopft waren wie in Pirsigs Buchbeschreibung. Genau wie bei ihm war es aber immer ungewiss, wann es zu regnen beginnen wuerde. Wir hatten jedoch Glueck. Ab Eden Valley konnten wir auch die alten Betonstrassen unter die Raeder nehmen, wo wir Pirsigs Spuren noch zu fuehlen glaubten. In Regal, einer Minisiedlung, entdeckten wir am Strassenrand Pilgrim's Inn, wo wir als Pirsig Pilgrims natuerlich einkehren mussten. Wir haben es nicht bereut und wurden gut verpflegt. Dort erhielten wir auch den Tipp, bis nach Fergus Falls zu fahren, wo wir jetzt unter mehreren Motels AmericInn ausgesucht haben, weil das Zimmer guenstig und der Internetzugang kostenlos ist.

And don't worry, Henry, we did all the pictures you wanted us to do - even one of the place where Pirsig missed the 55 (you sure remember that).

Zuletzt haben wir uns doch noch die Regenklamotten uebergezogen. Aber die Wassermengen hielten sich in Grenzen. So sind wir heute nach 222 Meilen trocken zum Steakessen gegangen - mmmmhhhh, und es hat uns sehr gemundet :-)

Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung: Wir freuen uns wirklich immer sehr, wenn wir sehen, dass unsere Homepage Interesse findet und wenn Familie, Freunde oder Geschaeftspartener posten. Ein herzliches Dankeschoen an alle, die sich diese Muehe machen!!!

And let us say THANKS to everybody writing in our guestbook. We really enjoy each of these postings and are very glad that even people we meet in hotels are sending greetings to us!





Sunday, July 04, 2004

Independence day - July 4th

Our starting point today was La Crosse,WI that we could hardly reach yesterday after the heaviest rainshowers we have ever ridden through. It all began in Chicago which we left around 10.00am to meet Gary in Mount Horeb at a place called "Schubert's Cafe" but thanks to rainshowers, holiday traffic and construction sites on the Interstate we were more than two hours late in Mount Horeb and missed Gary. Sorry so much, Gary - it was really a shame. So we stayed for lunch at Schubert's Cafe while outside it started to rain cats and dogs. So we decided to put our rainsuits on and restart riding. After four hours we arrived in La Crosse where we had to check 5 hotels for a room, because they had a Soccer tournament and the River Festival in town that attracted lots of people; but we weren't alone, along with us there were two other bikers, Anthony and Robert from Illinois, on their way to the Blackhills, who also got showered. But we all got a room and some nice dinner in Edwardo's Pizzeria.
This morning it slowly dried out and after some coffee we had to say GoodBye to our fellow riders and head for Minneapolis. We were a bit late thanks to Franz' limited packing skills - or better to say his masses of luggage (his wife told him that two trousers per week are necessary); finally we got off and had a hot, sunny day riding along the Mississippi with all his Swamps. We passed Lake City and tons of other bikers, who had also a good time on 4th of July. Around 5pm we reached St.Paul, had a coffee at Starbucks, where we started chatting with Martha, who knows ZMM and rode to SanFranciso back in '74 on her Norton Commander. She told us where to stay. Thanks so much.
Assumingly we almost had everything the last days, hot and rainy weather, good(meeting Anthony,Robert and Martha) and bad luck (missing Gary). Let's see what happens tomorrow when the ZENRIDE finally starts.





Saturday, July 03, 2004

Leaving Chicago - July 3rd

Es ist neun Uhr Ortszeit. Die Sonne scheint. Lake Michigan glaenzt. Und wir packen unsere Harleys. Gregor und Franz tragen heute die orangen T-Shirts mit dem grossen Logo unserer Tour, einem Zenkreis mit der Aufschrift Zenride 2004. Danke Nina, dass Du uns diesen Wunsch noch so kurzfristig erfuellt hast mit den Aufdrucken! Und natuerlich tragen wir auch die irren Halbschalenhelme mit Sonnenschild und Halbvisier im Bavarian Look (total im weiss-blauen Rautenmuster). Nicht nur dies hat Nina fabriziert sondern auch noch fuer Gregor einen Baseball auf der Stirnseite des Helms und fuer Franz - wie koennte es anders sein - an gleicher Stelle den Koenig der Loewen.
Schluss jetzt mit Internet, Hotels und Buchstaben. Wir wollen jetzt endlich die "romantische Betrachtungsweise" Pirsigs erleben, nicht mehr nachdenken, sondern fahren soweit uns der Sprit treibt. Sers (Servus fuer die Aelteren) kids'n chicks!

Friday, July 02, 2004

Cubs gewinnen 6:2 - July 2nd

Wahrscheinlich interessiert das in Europa keinen Menschen (ausser Gregor und die "Schanzer" (viele Gruesse von dieser Stelle aus), aber auch fuer Franz waren das Stadion Wrigley Field und die Zuschauer und das Ambiente einfach grandios und eine ganz neue amerikanische Erfahrung. Aber jetzt zu unserem ZENRIDE: Morgen geht es los und wir sind alle aufgeregt, was passieren wird.
We will meet Gary Wegner in Mount Horeb for lunch and we are very excited to hear his stories about the trip he made in 1978 on the ZMM-route with a motorbike which is very similar to the antique CB 500 Four, Franz still drives (and Petra too); Gary took the bigger one, the Honda CB 750 Four which was the very first successful japanese motorbike in Europe an in America. That is the reason - I think - why Guggenheim placed this bike on the exhibition "The Art of the Motorcycle" which was visited by Greg in Bilbao and Franz in Las Vegas.
Aber jetzt muessen wir uns auf den morgigen Tag vorbereiten. Bye, bye!




Endlich in Amerika - July 2nd

Gestern waren wir ueber 24 Stunden auf Achse. IN-Munich-Philadelphia-Chicago. Mit dem Internet ist das nicht so einfach wenn man keinen Laptop dabei hat. Aber
Gregor bringt mit seinem Amerikanisch alles irgendwie hin. Franz darf sich erstmals zuruecklehnen und muss nicht seine gewohnte Guide-Rolle einnehmen. Dafuer plagt er sich jetzt mit einer amerikanischen Tastatur im Business Center des Hyatt Regency in Chicago Downtown herum.
Die Harleys haben wir schon abgeholt und in einer Tiefgarage verstaut. Gregor sprintet gerade auf unser Zimmer, um die Karten fuer das Baseball-Lokalderby zwischen White Sox and Cubs zu holen (so etwas wie 60 gegen Bayern), die wir noch ergattert haben, obwohl es ausverkauft ist. Wird fuer Franz sicher ein Erlebnis werden. Das erste Baseballmatch und dann gleich eines "that will rock the city today" wie der Taxifahrer sagte.
Langsam gewoehnen wir uns daran, dass wir wirklich "on tour" sind. Das Wetter ist richtig heiss, die Aufregung ueber das Bevorstehende immer noch sehr gross, aber langsam beginnen wir, unser Leben hier einfach anzunehmen.
Mit den Fotos klappt es noch nicht so ganz, diese ins Internet zu stellen oder an ein Mail anzuhaengen. Also sorry, wenn es momentan noch keine Bilder gibt. Vielleicht gelingt es uns morgen.
Allen Freunden, Verwandten und Bekannten ein herzliches:

Bye, bye, be good and we shall meet again if the good Lord should be willing. And we sure hope, he is willing.